Warum Wertschätzung mehr bedeutet als Lob – und weshalb Führungskräfte auch über Grenzen sprechen müssen.
Die zuverlässigsten Menschen in einem Unternehmen sind oft diejenigen, die am wenigsten Aufhebens um ihre eigene Belastung machen.
Sie springen ein, wenn jemand krank ist. Sie übernehmen Verantwortung, wenn ein Auftrag dringend fertig werden muss. Und wenn man sie fragt, ob alles in Ordnung ist, antworten sie häufig: „Passt schon.“
Doch wie lange kann das gutgehen?
In seiner aktuellen Pressemitteilung auf openPR beschäftigt sich Norman Gräter mit einer Frage, die für viele Unternehmen entscheidend ist: Verwechseln wir manchmal fehlende Kapazitäten mit mangelnder Motivation?
Denn wer eine menschliche und zugleich leistungsorientierte Unternehmenskultur entwickeln möchte, muss beides im Blick behalten: die Ziele des Unternehmens und die Menschen, die sie erreichen sollen.
Drei Fragen können dabei helfen.
1. Was ist jetzt wirklich wichtig?
Nicht jede Aufgabe hat dieselbe Priorität. Gute Führung bedeutet auch, Orientierung zu geben und gemeinsam zu entscheiden, worauf sich ein Team konzentrieren soll.
2. Was lassen wir dafür liegen?
Wenn zusätzliche Aufgaben hinzukommen, muss geklärt werden, welche bisherigen Aufgaben warten können. Andernfalls wird aus Hilfsbereitschaft schnell eine dauerhafte Mehrbelastung.
3. Wer kümmert sich um diejenigen, die alle anderen unterstützen?
Auch Führungskräfte und Personalverantwortliche brauchen Rückhalt, klare Entscheidungen und die Möglichkeit, eigene Grenzen anzusprechen.
Eine Caring Company entsteht nicht dadurch, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter ständig zu noch mehr Leistung auffordern. Sondern indem sie Bedingungen schaffen, unter denen Menschen gerne ihr Bestes geben können.
Die vollständige Pressemitteilung von Norman Gräter auf openPR:
Wenn die Zuverlässigen ausfallen: Warum Unternehmen Erschöpfung mit fehlender Motivation verwechseln
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