Wenn KI immer mehr kann: Was wird dann zwischen Menschen wichtiger?
Eine aktuelle Studie zeigt positive Veränderungen, nachdem Menschen zwei Wochen auf mobiles Internet am Smartphone verzichteten. Gleichzeitig suchen immer mehr Menschen bewusst reale Gemeinschaft. Für Unternehmen steckt darin eine wichtige Frage: Welche Rolle spielt menschliche Verbindung in der Arbeitswelt von morgen?
Künstliche Intelligenz verändert gerade unseren Arbeitsalltag. Aufgaben werden automatisiert, Wissen wird schneller verfügbar und Prozesse lassen sich effizienter gestalten.
Doch während wir darüber sprechen, was Technologie künftig übernehmen kann, lohnt sich auch der Blick auf das, was zwischen Menschen entsteht.
Eine 2025 veröffentlichte Studie mit 467 Erwachsenen liefert dafür einen interessanten Hinweis. Die Teilnehmer sollten das mobile Internet auf ihren Smartphones für zwei Wochen blockieren. Die Ergebnisse zeigten Verbesserungen beim subjektiven Wohlbefinden, der psychischen Gesundheit und der Fähigkeit, Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig verbrachten die Menschen unter anderem mehr Zeit im persönlichen Kontakt miteinander.
Parallel lässt sich an vielen Stellen beobachten, wie reale Gemeinschaft neue Aufmerksamkeit bekommt. Laufclubs wachsen. Menschen treffen sich zu Offline-Veranstaltungen. Digitale Communities suchen Wege, sich auch persönlich zu begegnen.
Was können Unternehmen daraus mitnehmen?
Menschen verbringen einen großen Teil ihres Lebens bei der Arbeit.
Deshalb stellt sich für eine Caring Company eine einfache Frage:
Ist unser Unternehmen ein Ort, an den Menschen gerne kommen?
Dabei geht es um mehr als einen schönen Arbeitsplatz.
Menschen möchten erleben, dass ihr Beitrag zählt. Sie möchten gehört werden, Verantwortung übernehmen können und Teil einer Gemeinschaft sein, in der sie als Mensch wahrgenommen werden.
Technologie kann viele Prozesse verbessern. Die Qualität einer menschlichen Begegnung entsteht jedoch zwischen den Beteiligten selbst.
Genau darin könnte eine große Chance für Unternehmen liegen.
Nicht zwischen Digitalisierung oder Menschlichkeit zu wählen, sondern neue Technologien dort einzusetzen, wo sie Menschen unterstützen – und gleichzeitig bewusster darauf zu achten, welche Kultur im Unternehmen entsteht.
Menschlichkeit als Zukunftskompetenz
Norman Gräter beschäftigt sich in seinem aktuellen Expertenbeitrag mit genau dieser Entwicklung.
Seine zentrale Frage lautet:
„Wir sprechen gerade überall darüber, was künstliche Intelligenz heute und in Zukunft für uns tun kann. Mich beschäftigt mindestens genauso sehr, was dadurch zwischen uns Menschen wieder wichtiger werden dürfte.“
Für Führungskräfte bedeutet das, den Blick neben Effizienz, Technologie und Ergebnissen auch auf das tägliche Erleben der Mitarbeiter zu richten.
Wie sprechen Menschen miteinander?
Wie willkommen fühlen sich unterschiedliche Ideen?
Und welches Gefühl nimmt ein Mitarbeiter abends mit nach Hause?
Denn möglicherweise wird ein attraktiver Arbeitgeber in Zukunft nicht allein daran erkannt, welche Technologie er seinen Mitarbeitern zur Verfügung stellt.
Sondern auch daran, wie gerne Menschen dort miteinander arbeiten.
Den vollständigen Pressebeitrag von Norman Gräter mit der zugrunde liegenden Studie und aktuellen Beispielen findest du auf OpenPR:
→ Zum vollständigen Pressebeitrag: „Je digitaler die Welt wird, desto wertvoller wird echte Begegnung“
Caring Company
Die Caring Company beschäftigt sich mit der Frage, wie Unternehmen wirtschaftlichen Erfolg mit einer Kultur verbinden können, in der Menschen gerne arbeiten, Verantwortung übernehmen und sich als Teil des Unternehmens erleben.